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Die Helligkeit eines bewegten Objektes hängt von Bewegungs- und
Beobachtungsrichtung ab!
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Die Lichtaberration | Die Intensitätstransformation |
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In ihrem Ruhesystem strahlen matte Oberflächen Licht isotrop in alle Raumrichtungen ab. Für einen Beobachter jedoch, auf den sich der Körper mit hoher Geschwindigkeit zubewegt, wird das Licht bevorzugt in Bewegungsrichtung abgestrahlt. Diesen Effekt bezeichnet man als Aberration des Lichtes. Den Aberrationseffekt kann man sich sehr gut anhand von Folgendem veranschaulichen: Es regnet. Wenn man steht, regnet es senkrecht von oben. Sobald man jedoch läuft, scheint der Regen nicht mehr von oben, sondern von schräg oben aus der Richtung zu kommen, in die man sich bewegt. Die Lichtaberration bewirkt, dass die Helligkeit eines bewegten Objektes vom Winkel zwischen Bewegungsrichtung und Beobachtungsrichtung abhängt.
Ist
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Die Intensität des Lichtes, das in der Kamera ankommt, wird durch einen weiteren Effekt beeinflusst: Sowohl die Anzahl der pro Zeiteinheit in die Kamera einfallenden Photonen als auch ihre Energie sind von der Relativbewegung abhängig, müssen also transformiert werden. Die Anzahl der Photonen, die von vorn in die Kamera gelangen, steigt und die Anzahl der seitlich in die Kamera gelangenden Photonen sinkt. Gleichzeitig haben die von vorn einfallenden Photonen eine höhere Energie. Das führt dazu, dass die Helligkeit in der Mitte des Sichtfeldes noch größer und das Bild nach außen hin noch dunkler wird. |
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